Beim Füllen und Betrieb immer einen Feuerlöscher bereithalten.
Vor dem Betrieb des Modells ist darauf zu achten, dass Sender und Steuerbox
geladen sind. Am sichersten ist es, nach jedem Start beide Teile an das
Ladegerät anzuschließen. Dies gewährleistet, dass der Ballon immer
einsatzbereit ist. Eine Schädigung der Akkus ist unwahrscheinlich, da
entsprechend hochwertige NiMH-Akkus eingebaut sind.
Eine bessere Pflege der Akkus kann durch den Einsatz spezieller Ladegeräte
erreicht werden. Wie z.B. NC-Master von Simprop, Schulze Lader oder ELV ALS7000
/9000
Nach dem Füllen der Gaszylinder, siehe Füllanleitung
Modellballon-Gaszylinder, sind die Schlauchanschlüsse mit der Steuerbox zu
verbinden. Hierbei ist darauf zu achten, dass alle Anschlüsse mit O-Ringen
ausgerüstet sind, so dass eine leckfreie Verbindung entsteht. Danach wird
probeweise je Seite das Ventil eines Gaszylinder geöffnet, um optisch und
akustisch den ordnungsgemäßen Anschluss des Systems zu überprüfen.
Ist alles o.k. zuerst den Sender, dann die Steuerbox einschalten. Über den
entsprechenden Kipp-Schalter am Sender ist das Magnetventil für die
Pilotbrenner öffnen. Dann ist das Ventil für die Gasphase der Pilotbrenner zu
öffnen und diese können gezündet werden. Über das Feinstregulierventil wird der
Druck für die Pilotbrenner eingestellt. Je mehr die Einstellschraube eingedreht
wird, je höher wird der Druck.. Die Einstellschraube ist nur soweit herein zu
drehen, dass der Pilotbrenner mit kleiner, scharf zischender Flamme brennt. Die
Flammenspitze schaut dabei gering über das Flammrohr des Pilotbrenners hinaus.
Ist die Flamme nicht spitz ausgebildet und blubbert beim Brennen, so ist der
Druck zu hoch und die Flamme kann im Betrieb verlöschen
Brennen die Pilotbrenner ordnungsgemäß, so wird über den eingebauten Taster der
Steuerbox der Hauptbrenner betätigt. Funktioniert alles einwandfrei, ist das
System zu schließen und die Ballonhülle kann eingehängt, mit viele Luft gefüllt
(Luft kostet nichts, aber jede Reparatur der Hülle) und dann wie zuvor
beschrieben aufgeheizt werden.
Erst wenn der Ballon startbereit steht, werden die Brenner über die
Fernsteuerung betreiben. Vor dem Start sind nun alle Zylinderventile zu öffnen
und die Reise kann losgehen.
Die Fernsteuerung ist mit einer Fail-Safe Funktion ausgestattet. Das heißt, das wenn kein gültiges Signal empfangen wird, so schaltet die Steuerplatine alle Funktionen in eine festegelegte Sicherheitsstellung. Dabei werden alle Gasventile geschlossen und die Halteleine wird abgeworfen.
Zum Start immer zuerst den Sender einschalten und dann die Steuerbox einschalten. Die grüne LED leuchtet. Wird zuerst die Steuerbox und dann der Sender eingeschaltet, bzw. wird kein sauberes Signal empfangen, geht die Box in die Fail-Safe-Funktion. Die rote und grüne LED leuchten. Das bewirkt, dass alle Ventile geschlossen werden und das Halte-Seil abgeworfen wird. Erst durch ein Aus- und wieder Einschalten der Steuerbox bei eingeschaltetem Sender bringt man das System wieder in den normalen Betriebsmodus.
Hinweis:
Auch der IPD (Intelligent Pluse Decoding) Empfänger ist mit einer Fail-Safe Funktion ausgestattet. Diese wird allerdings nicht benutzt, sondern es wird die Fail-Safe Funktion der Steuerplatine benutzt. Die Fail-Safe Funktion des Empfängers darf nicht programmiert bzw. aktiviert werden, da sonst die Fail-Safe Funktion der Steuerplatine behindert bzw. ausgeschaltet wird.
Sollten Sie diese Ratschläge beachten, werden Sie viel Freude mit dem Modell
haben.
Sollten Fragen auftauchen, stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
Wir wünschen Ihnen allzeit "Gut Land "
Zunächst sollte man alle Schläuche richtig anschließen und auch das Halteseil
einklinken.
Danach sollte der Korb etwa so aussehen.
Danach sollte die Flasche für den Aufrüstbrenner geöffnet werden und auf
Dichtigkeit überprüft werden. Danach ist die Pilotflamme zu öffnen.

Ist alles dicht kann die Pilotflamme gezündet werden und die Funktion des
Modellballons überprüft werden.
Funktioniert der Modellballon einwandfrei, so kann man nun die Hülle ausbreiten

Dann kann man die Hülle einhängen
und mit dem Füllen beginnen.
Ist der Ballon soweit wie möglich mit Luft gefüllt, so kann man nun mit dem
Aufheizen der Luft beginnen. Dazu sollte nur eine Flasche geöffnet sein, um
diese im Gefahrenfalle schnell schließen zu können.

Beim Heizen sollte der Ventilator weiter laufen. Luft kostet nichts, hilft aber
enorm.
Heizen sollte man in kurzen Stößen, da der Brenner nach der Beendigung des
Steuerimpulses noch einige Zeit nachbrennt, da sich noch Gas in den Schläuchen
befindet, das erst noch verbrennen muss.

Steht der Ballon dann und ist stabilisiert, so kann man nun die Kronleine sowie
die Schürze einhängen.

Anschließend kann man durch kurze Heißstöße den Ballon zum Schweben bringen.
Dies dauert allerdings, da die etwa 80m³ Volumen auf ca. 100°C aufgeheizt
werden müssen.
Danach können Sie mit dem Ballon auf Wanderschaft gehen. Beachten Sie vorher,
das sie genügen freies Gelände für die geplante Ballonfahrt haben. Achten Sie
dabei auch auf Hindernisse wie Freileitungen, Kräne, Bahnschienen, Bauwerke und
andere mögliche Hindernis wie Flüsse die Sie nicht durchqueren können.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit Ihrem Modell und
und allzeit "Gut Fahrt und Gut Land!"