Die hier beschriebenen Modellballonzylinder
sind ausschließlich für die Verwendung in Heißluftballonen und Heißluftschiffen
konstruiert worden.
Beim Umfüllen von Flüssiggas können sehr niedrige Temperaturen auftreten.
Tragen Sie immer geeignete Handschuhe.
Beim Vermischen von Flüssiggas und Luft können explosive Gemische entstehen.
Sorgen Sie für einen geeigneten Platz im Freien zum Befüllen der Zylinder.
Flüssiggas ist schwerer als Luft. Es wird daher zu Boden sinken. Achten Sie
daher darauf das es sich nicht an Stellen sammeln und entzünden kann,
beispielsweise in der Kanalisation.
Es gibt folgende Typen von Zylindern:
Typ A (#00 2100) - Flüssigphase, mit messingfarbenem Ventil, für den
Hauptbrenner,
Typ B (#00 2300) - Flüssig-/ Gasphase, zusätzlich mit einem verchromten
Feinstregulierventil für den Pilotbrenner.
Die Zylinder haben ein 1/8 " Außengewinde und M5 Innengewinde. Zur
Sicherheit sind sie mit einem Überdruckventil ausgestattet, welches bei einem
Druck von 18 bar aufmacht und Gas ausströmen lässt. Ist der Druck dann unter 18
bar gesunken, schließt das Ventil wieder.
Bitte zerlegen Sie die Zylinder niemals denn das Gewinde der Flaschen ist aus
Aluminium und kann durch aufschrauben zerstört werden. Meistens ist es nicht
möglich die Flaschen zu reparieren. Wird an den Flaschen manipuliert erlischt
die Garantie.
Die Zylinder sind untereinander verbunden. Auf der rechten Seite 2 Zylinder,
sowie auf der linken Seite 2 Zylinder, zusätzlich mit einem separaten Anschluss
für die Pilotbrenner.
Zum Füllen wird der Füllschlauch mit einem großen Gaszylinder, oder einer Haushaltsflasche, die auf den Kopf gestellt wird, und der Anschlussverschraubung der Modellzylinder verbunden. Dann wird ein Zylinder nach dem anderen am Haupthahn und dem Schnüffelventil geöffnet und der Füllvorgang kann beginnen.
Um Flüssiggas entnehmen zu können muss man Campinggas-Flaschen auf den Kopf
stellen
In Gasflaschen für Heißluftballone ist bereits ein Steigrohr eingebaut.
Es ist darauf zu achten, dass die Gaszylinder nicht überfüllt werden. Das heißt, sobald an dem Schnüffelventil Flüssiggas austritt, ist der Füllvorgang sofort zu beenden. Nur so ist gewährleistet, dass das Gas bei Erwärmung einen entsprechend großen Freiraum hat um sich auszudehnen.

Schnittbild durch die Flasche. Man erkennt das Steigrohr, mit der Füllstand
überprüft wird. Der maximale Füllstand beträgt 80% des Volumens, um dem Gas
genügend Expansionsraum zu geben.
Daher den Füllvorgang rechtzeitig beenden. Sollte versehentlich einmal überfüllt werden, ist über das Schnüffelventil das überschüssige Flüssiggas solange abzulassen, bis dieses nur noch in Gasphase austritt.
Beim anschließen des Füllschlauchs an den Schlauch der Gasflasche ist darauf zu
achten, dass der O-Ring noch in der Muffe sitzt, da die Verbindung sonst
undicht ist und Gas austreten kann.
Ist der Füllschlauch angeschlossen sollten zunächst alle Ventile geschlossen
sein.
Ist der Füllschlauch angeschlossen, so kann man dann den Kugelhahn des
Füllschlauchs öffnen. Anschließend sollte man das Schnüffelventil und danach
das Flaschenventil öffnen.
Tritt Flüssiggas aus dem Schnüffelventil aus, so ist sofort die Gaszufuhr
abzustellen.
Dazu sollte zuerst der Kugelhahn des Füllschlauchs geschlossen werden,
anschließend das Flaschenventil und zuletzt das Schnüffelventil
Auf diese Weise füllt man eine Flasche nach der anderen. Will man einen
anderen Flaschenstrang füllen, so ist es notwendig zunächst sämtliche Ventile
zu schließen und anschließen das Restgas aus dem Schlauch aus dem
Schnüffelventil des Füllschlauches abzulassen. Dadurch vermeidet man kalte
Finger. Nach der Benutzung sollte man das Schüffelventil wieder schließen.
Im gefüllten Zustand sollte man die Zylinder nie in die Sonne stellen, da sonst
der Druck zu stark ansteigt und das Sicherheitsventil anspricht. Beachten Sie
bitte, dass Flaschen nur in entleerten Zustand im Haus/Keller etc. abgestellt
werden dürfen.
Wenn Sie die Kombi-Flasche vom Typ #00 2300 verwenden ist auf folgende Besonderheit
zu achten:
Da die Flasche diesen Typs den Pilotbrenner speist, ist der Druck in dieser Flasche
immer geringer als der Druck in den anderen Flaschen im Leitungsstrang. Daraus resultiert,
dass die Kombi-Flasche durch die anderen Flaschen gefüllt und sogar überfüllt werden kann.
Aus diesem Grunde ist es ratsam zuerst mit dem Flaschenstrang zu heizen, an welchem die
Kombiflasche angeschlossen ist. Sollte die Flasche überfüllt sein, kann es zur Funktionsbeeinträchtigung
der Pilotbrenner kommen. Nach Beendigung der Fahrt muß der Füllstand der Flaschen umbedingt überprüft
werden und nötigenfalls Flüssiggas abgelassen werden da bei einer überfüllten Flasche das erforderliche
Sicherheitsgaspolster nicht mehr zur Verfügung steht und Explosionsgefahr besteht.
Nur die Berücksichtigung dieser Ratschläge gewährleistet einen einwandfreien Betrieb. Zu weiteren Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
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